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REHORULI-Übung 33: FirstStepsOfThree
Probleme sind die Pole, zwischen denen sich die fürs Leben nötige Spannung erzeugt. Max Mell
Nun ist es soweit – nun kannst Du den dritten Ball dazu nehmen. Bevor Du aber anfängst, hilft es vielleicht, wenn Du einige der Übungen von 1 bis 30 kurz wiederholst, um selbst zu sehen und zu spüren - wie sicher Du in den einzelnen Übungen bist. Bevor Du mit drei Bällen loslegst, solltest Du Stift und Papier bereitlegen. Dies wird dann hilfreich, wenn die ersten Versuche nicht wunschgemäss verlaufen und Du gleich Notizen machen kannst, was genau nicht funktioniert hat.
Nimm’ zwei Bälle in die linke Hand und einen in die rechte Hand. Es geht auch mit zwei Bällen rechts und einem Ball links. Das musst Du selbst herausfinden, was Dir besser liegt. Früher oder später kannst Du sowohl links als auch rechts beginnen. Entscheidend ist, dass der erste Abwurf aus der Hand erfolgt, in dem Du zwei Bälle hast! Die Beine sind ein wenig gespreizt – auf Höhe der Schultern. Du hast einen lockeren Stand und atmest ruhig.
Die ersten beiden Abwürfe und das Fangen funktionieren exakt genauso wie bei der REHORULI-Übung 31 und 32. Nur versuchen wir nun drei Abwürfe und dreimal Fangen...
Der erste Abwurf erfolgt immer aus der Hand, die zwei Bälle hat.
Immer wenn der geworfene Ball den höchsten Punkt erreicht hat, wirfst Du den anderen Ball zur Mitte hoch und fängst den anderen Ball.
Wenn es nicht gleich auf Anhieb funktioniert – ist das eher normal
... und keinesfalls besorgniserregend! Es könnte u.U. helfen – alle drei Bälle im richtigen Zeitpunkt zu werfen – aber nicht zu fangen. Im Ernst – kein Witz: wenn Dir diese Schlussübung größere Schwierigkeiten bereitet, dann versuche im richtigen Zeitpunkt, im richtigen „System“ die Bälle abzuwerfen = jeder Ball wird innen hoch in Richtung Deiner Nase geworfen- – ohne zu fangen! Das hilft zumindest das System zu durchschauen (immer dann zu werfen wenn der zuvor geworfene Ball den höchsten Punkt hat und gerade beginnt sich zu senken). Bei dieser Zwischen-Übung werden vor allem auch alle Bälle geworfen. Viele haben bei dieser Übung das Problem, den dritten Ball loszulassen.
Wenn dreimal Werfen und Fangen gelingt, dann viermal ...
... werfen und fangen. Das ist dann der nächste – und endgültige Schritt zu dauerhaftem Erfolg. Wenn Du die Bälle viermal abwerfen und wieder fangen kannst – hast Du das „Schlimmste“ hinter Dir. Das Beste ist – Du wirst es nie wieder verlernen, wenn Dir mehrmals hintereinander vier Abwürfe gelingen. Das ist wie mit dem Fahrrad-Fahren. Dies wirst Du auch nie verlernen, weil dies ebenso eine intensive Körpererfahrung ist – die nicht verlernt werden kann.
Praxis-Tipp!
Falls es Dir nicht auf Anhieb gelingen sollte – was der Normalfall wäre! – dann schreibe gleich in Stichworten auf, was genau nicht funktioniert. Wichtig ist, dass Du sofort nach 3-4 Versuchen die „Ergebnisse“ und/oder was genau nicht funktioniert, notierst
Wenn es überhaupt nicht gelingen sollte, dann versuch’ zunächst ein paar andere REHORULI-Übungen, um neue Sicherheit zu gewinnen. Konzentrier’ Dich auf das Werfen, NICHT auf das Fangen. Das (saubere, rechtzeitige) Werfen ist um ein Vielfaches wichtiger als das Fangen. Das Fangen kommt später „automatisch“ dazu. Du musst das nicht glauben – Tu’s einfach! Wenn auch das nicht funktioniert, dann werfe bewusst, OHNE zu fangen! Nur Werfen – nacheinander fallen dann die Bälle auf den Boden. Wenn das alles nicht klappen sollte, dann kannst Du mir gerne eine eMail schicken mit einer Info „was genau nicht funktioniert“ – die von Dir notierten Punkte helfen dabei. Ich muss wissen, was zuerst nicht geklappt hat! info@rehoruli.de
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