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REHORULI-Übung 06: FallingDown_MoveUp
Das Wort Schwierigkeit muß gar nicht für einen Menschen von Geist als existent gedacht werden. Weg damit! Georg Christoph Lichtenberg
Die REHORULI-Übung 6 ist exakt das Gleiche wie REHORULI-Übung 5 – allerdings „umgekehrt“! Das heißt, die andere Hand ist unten bzw. oben. Nicht wundern, wenn es nicht auf Anhieb so gut funktioniert, wie Du es eben noch bei Übung 5 gekonnt hast. Der Körper muss komplett umdenken ... Du fängst im Prinzip genauso bei „Null“ an, wie bei der vorherigen Übung. Unterschätze das nicht – es müssen beide Übungen möglichst gleich gut beherrscht werden. Beim Jonglieren mit drei Bällen brauchst Du beide Arme und beide Hände – deswegen müssen die meisten Zweiball-Übungen auch „seitenverkehrt“ geübt werden – sonst fehlen dem Körper und dem Auge 50% der Informationen.
Die Stellung der Hände bzw. Arme
Zu Beginn liegt der Ball jetzt in der rechten Hand und wird in etwa Höhe des Bauchnabels und Hüfte gehalten. Die linke Hand nimmt den Ball aus der rechten Hand, führt ihn bis direkt vor die Augen und lässt den Ball wieder in die rechte Hand fallen. Die linke Hand bleibt nun oben – es wird nur der Ball losgelassen.
Die rechte Hand bleibt während der Übung immer unten
... etwa in Bauchnabelhöhe. Beim Fangen des Balles geht die Hand ein wenig nach unten bzw. fängt den Schwung ein wenig ab, um ihn dann wieder senkrecht nach oben – direkt in die linke Hand zu werfen. Der Abwurf kann bzw. muss ziemlich schnell erfolgen, gezielt in die linke Hand hinein.
Die linke Hand bleibt während der Übung immer in Stirnhöhe.
Beim Fangen musst Du darauf achten, dass die rechte Hand dem geworfenen Ball nicht entgegengeht. Deshalb der schnelle, rasante Abwurf „in die linke Hand hinein“. Im Idealfall wird die linke Hand nur geschlossen bzw. geöffnet.
Versuche, das Fangen nicht zu beobachten.
Wenn Du die Übung schon ganz gut kannst, versuche mal die Augen geradeaus auf die linke Hand (oben) zu richten und das Fangen und Werfen mit der rechten Hand sozusagen „halb-blind“ zu versuchen. Dies müsste eigentlich auch funktionieren – mit ein wenig Übung. Dies ist schon eine gute Übung für das Jonglieren aus dem Unterbewusstsein heraus. Wird später wichtig bei 3 Bällen. Eine Seite (rechter oder linker Wurf) wird sich immer „anders“ anfühlen. Das ist normal und wird Dich fast immer „begleiten“.
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